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Intensivpflege-Beratung: Sicherheit und Expertise für Ihr Zuhause.
Die Rückkehr aus der Klinik in die eigenen vier Wände ist für intensivpflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen ein emotionaler Kraftakt. Wir von Cultura begleiten Sie in Karlsruhe und Frankfurt mit fachmedizinischer Expertise, Herz und Haltung. Wir klären alle technischen, organisatorischen und finanziellen Fragen, damit die Sicherheit Ihres geliebten Menschen zu jeder Zeit oberste Priorität hat.

Wer braucht außerklinische Intensivpflege?
Außerklinische Intensivpflege (AKI) bezeichnet die hochkomplexe medizinische Pflege beatmungspflichtiger oder intensivpflegebedürftiger Patienten im häuslichen Umfeld – als Alternative zu einer stationären Langzeitunterbringung.
In Deutschland werden rund 30.000 Menschen dauerhaft außerklinisch beatmet. Für die meisten von ihnen ist das eigene Zuhause nicht nur der bevorzugte, sondern auch der medizinisch gleichwertige oder überlegene Ort der Versorgung sofern das betreuende Team die entsprechende Qualifikation mitbringt. Das Ziel der AKI ist klar: maximale medizinische Sicherheit bei maximaler Lebensqualität. Nicht das Überleben im Klinikbett, sondern ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.
Querschnitt‒lähmung
Hohe Tetraplegie (C1–C4) mit Atemlähmung und Beatmungspflicht
Wachkoma / VS
Vegetativer Status oder Minimally Conscious State nach Hirnschädigung
COPD Grad IV
Schwere chronisch-obstruktive Lungenerkrankung mit respiratorischer Insuffizienz
Schädel‒Hirn‒Trauma
Schwerste SHT-Folgen mit Dauerbeatmung oder Trachealkanüle
ALS
Amyotrophe Lateralsklerose – progrediente Lähmung mit Beatmungsbedarf
Pädiatrie
Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder erworbenen Beatmungsindikationen
Post‒COVID
Schwerwiegende Langzeitfolgen mit persistierendem Beatmungsbedarf
Weitere Indikationen
Alle Erkrankungen mit dauerhafter Beatmungs- oder Intensivpflegeindikation
Wann ist Intensivpflege zuhause der richtige Weg?
Intensivpflege beginnt dort, wo die klassische Pflege an ihre Grenzen stößt. Sobald ein Patient auf kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen oder maschinelle Unterstützung angewiesen ist, sichern wir die Rückkehr nach Hause. Unser Team übernimmt ab dem Moment, in dem die medizinische Stabilität für eine häusliche Versorgung gegeben ist oft unmittelbar nach einer Phase der Intensivstation oder Reha.
Die Voraussetzungen
Wer zahlt was vollständig erklärt.
Außerklinische Intensivpflege wird in Deutschland zu nahezu 100% von den Kostenträgern übernommen. Das Verständnis der gesetzlichen Grundlagen hilft, keine Ansprüche zu verschenken.
Krankenversicherung (GKV/PKV)
§ 37c SGB V – Behandlungspflege
Grundlage: § 37c SGB V (IPReG 2021)
Pflegekasse
§§ 36, 38, 39 SGB XI – Grundpflege
Sachleistungen bis 2.200 €/Monat (PG5)
§ 37c SGB V – IPReG 2021
Das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG)
Das IPReG, das 2021 in Kraft trat, hat die Rechtslage für beatmungspflichtige Patienten grundlegend verändert. Es stärkt den Anspruch auf häusliche Intensivpflege ausdrücklich – und verpflichtet die Krankenkassen, die notwendige Behandlungspflege nach § 37c SGB V vollständig zu finanzieren, sofern der Patient dies wünscht und die Versorgung sichergestellt werden kann. Ziel des Gesetzes ist explizit: kein Patient darf aus rein finanziellen Gründen in eine stationäre Einrichtung verlegt werden, wenn häusliche Versorgung möglich ist.
Was im Haus vorhanden sein muss und was nicht.
Die häusliche Intensivpflege stellt technische und räumliche Anforderungen an die Wohnung aber diese sind in den meisten Fällen lösbar. Cultura prüft alle Punkte im Rahmen des Überleitmanagements und organisiert notwendige Anpassungen.
Kein Punkt auf dieser Liste ist ein automatisches Ausschlusskriterium. Mit dem richtigen Vorlauf lässt sich fast jede Wohnsituation für die Intensivpflege herrichten.
Strom & Technik
Raum & Mobilität
Erreichbarkeit
Hochkompetent, modern, menschlich – das Cultura‒Intensivteam.
Intensivpflege ist Präzisionsarbeit. Unsere Fachkräfte bringen nicht nur die Qualifikation mit sie bringen den Antrieb, wirklich den Unterschied zu machen.
IP‒Fachweiterbildung
Alle eingesetzten Pflegefachkräfte verfügen über eine abgeschlossene Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie (720 Stunden) oder gleichwertige Qualifikation.
Kontinuierliche Fortbildung
Jährliche Pflicht‒Fortbildungen in Beatmungsmanagement, Notfallmanagement, Hygiene und gerätespezifischen Schulungen (Dräger, ResMed, Philips Respironics).
Digitale Dokumentation
100% Tablet‒basierte Pflege‒ und Beatmungsdokumentation in Echtzeit. Alle Vitalwerte, Maßnahmen und Ereignisse werden lückenlos erfasst und für die Arztvisite aufbereitet.
Pflege mit Hand und Herz, für Ihr Zuhause.
Unsere Pflegekräfte begleiten Sie mit Fachkompetenz und echter Zuwendung – zuverlässig, würdevoll und immer an Ihrer Seite.
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Haben Sie Fragen zur Beatmungspflege oder zur Überleitung aus der Klinik? Unser Expertenteam nimmt sich Zeit für Sie. Wir antworten persönlich und schnell.
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